Kultur in der Kirche

18. Juli 2015
von schwanfelder
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Die würzige Bananen-Salsa-Suppe mit Putenfiletstreifen

 

 

Was man für vier Portionen benötigt:

1 Zwiebel, fein gehackt

1 Stange Sellerie in feinen Scheiben

1 Karotte, gewürfelt

1 Zehe Knoblauch zerdrückt

2 Bananen, gewürfelt

1 Chilischote, fein gehackt

250 g Putenfleisch, gewürfelt

3 EL Sesamöl

250 ml Orangensaft

500 ml Gemüsebrühe

200 ml Kokosmilch

Safranpulver

Cayennepfeffer

Salz

Sprossen

Einige Frühlingszwiebeln

   

 

Die Umsetzung

Zwiebel, Sellerie, Karotten, Knoblauch liegen in größeren Gebinden vor mir. Ich wasche sie ausgiebig unter laufendem Wasser und erlöse sie von den Spuren der Erde. Wo es geht, enthäute ich sie. Wobei ich mit den Zwiebeln beginne. Bei ihnen kann ich meinen Tränen freien Lauf lassen. All das, was in dieser Woche schief gelaufen ist, spülen die Tränen aus meinem Körper. Gut so.

Die Karotten enthäute ich streifenweise. Dies ist eine angenehme Arbeit. Man kann sich konzentrieren. Nichts lenkt in diesem Augenblick ab. Streifen um Streifen ziehe ich die vernarbte Karottenhaut ab. Dann sieht die Karotte nackt und jungfräulich aus. Es heißt ja auch „die“ Karotte.

Der Knoblauch duftet intensiv und ich fülle meine Nasenflügel mit dem markanten Duft. Ich gestehe, dass ich Knoblauch liebe. Er liegt vor mir auf dem Schneidbrett und ich zerkleinere ihn in winzige Stückchen.

Auch den Chili, rot leuchtend, zerkleinere ich. Meine Hände nehmen den strengen Teint der Chileschote auf. Es sind mehrere Dutzend Chilischoten, die vor mit auf dem Schneidbrett liegen und die ich zerkleinere. Ich weiß schon jetzt, dass ich mich im Laufe der nächsten Stunde einmal mit den Chile verarbeitenden Fingern in den Augen reiben werde, so dass der Schmerz der Chilischote auf mich übertragen wird.

Zwiebel, Sellerie, Karotten, Knoblauch und Chili werden jedenfalls im Sesamöl angedünstet. Sie dürfen kein Wasser bilden, sondern müssen im Sesamöl ihre Körperlichkeit verlieren. Nun gebe ich die geschälten Bananen hinzu. Sie werden kurz und knackig mitgedünstet. Ich beobachte, wie die Bananen sich sehr schnell auflösen, die Festigkeit verlieren und sich mit dem Gemüse vereinigen. Es entsteht eine Synthese. Eine Trennung ist nicht mehr möglich. Mit einem Gemisch aus Orangensaft, Gemüsebrühe und Kokosmilch mische ich das gedämpfte Gemüse ab. Es zischt, leichte Blasen steigen auf und Dampf erhebt sich aus dem Kochtopf.

Das Putenfleisch habe ich in Würfel und Streifen geschnitten, ebenfalls im Sesamöl leicht angebraten und gebe sie nun in die Suppe.

Ich lasse nun die werdende Suppe aufkochen und lasse sie noch so zwanzig Minuten bei geringer Hitze köcheln. Das ist wie ein Aufatmen, denn das Werk ist so gut wie vollbracht. Ich nehme dies zum Anlass, um den restlichen Orangensaft auszutrinken. Es ist auch noch etwas Kokosmilch übrig geblieben, aber sie schmeckt mir im puren Zustand nicht.

Schließlich nehme ich die Würzung vor. Safran, Cayennepfeffer und Salz gebe ich in unterschiedlichen Portionen zu, wobei ich jedes Mal abschmecke, wie der Zustand von Geschmack und Schärfe ist. Die Bananen kämpfen mit der Schärfe der Zwiebeln. Unentschieden geht es aus. Der Geschmack ist nun abgerundet. Nun folgen noch die fein geschnitten Frühlingszwiebeln. Doch sie sind fast nur Verzierung.

Der Geschmack ist abgerundet, kein Gemüse, keine Banane, auch nicht das Putenfilet schmeckt durch, gibt jedoch seinen Geschmack an die Gesamtheit des Orchesters ab. Die Würzung habe ich mit dem Taktstock dirigiert. Die Suppe ist zu tiefst harmonisch. Sie wartet jetzt mit Paukenschlag auf die vergnügten Esser.

 

   
   

 

14. März 2015
von schwanfelder
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Das sind wir – und wir suchen Nachwuchs

Seit 11 Jahren sind wir als „Crew“ zusammen und managen „Kultur in der Kirche“. Im Jahr 2015 verlassen uns die ersten Gründungsmitglieder. Sie haben unsere Veranstaltungsreihe mit geprägt und geformt. Wir danken dafür.

Aber wir suchen nunmehr neue „Crews“. Wenn Sie Spaß an Kultur haben, wenn Sie kulturelle Impulse setzen wollen, wenn Sie Spaß am Mitmachen haben, dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir freuen uns über alle Mit-Macher.

14. März 2015
von schwanfelder
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Am 18.7.2015 um 20.00 Uhr Kultur unter Sternen

Arriba arriba – Los Salsalidos!                                 

Wenn die Stimmungsmacher von Los Salsalidos ihre Instrumente auspacken, schwingt das Zuckerrohr im  Takt. Und man meint den Rhythmus der Schnitter zu hören. Timba, Tumba und Bongo bilden das Gerüst für den beispiellosen Sound der Gruppe Los Salsalidos. Mit ihrem frischen lateinamerikanischen Sound aus energiegeladenem Salsa, Son Montuno, Cha-Cha und quirligem Merengue lassen Los Salsalidos die Sonne Havannas aufgehen.

14 Musiker stehen auf der Bühne und sie bieten voller Temperament traditionelle kubanische Musik, verknüpft mit modernen und gekonnten Interpretationen. Die Gedanken und mehr noch das pulsierende Sitzfleisch versetzt die Zuhörer auf einen Breitengrad in die Karibik. Die Musik ist lärmend-fröhlich. Und wer die Zuckerrohrinsel schon einmal bereist hat wird sich nach den ersten Takten dorthin versetzt wähnen. Temperamentvoll ist die Truppe, wie dafür geschaffen, ihr Publikum in Tanz- und Feierlaune zu versetzen. Die Musik ist ansteckend und nicht einmal Franken können es auf den Sitzen aushalten.

Bereits seit mehr als zehn Jahren trifft sich das gemischte Ensemble aus Profi- und Amateurmusikern in den Räumen der Fürther Musikschule. Wolfgang Kohlert hat die Leitung und stachelt die Männer und Frauen der Gruppe, fast noch in Originalbesetzung, zu kubanischen Musik-Höchstleistungen an.

Besetzung:

Markus Buttazzo – Gesang; Teresa Schmitt – Gesang; Karin Grallach-Schlegel – Gesang; Florentino Casquero – Gesang; Brigitta Rothfischer – Piano; Thomas Klever – Bass; Fred Staud – Congas; Günter Deinlein – Timbales, Gitarre; Harald König – Percussion; Thomas Fischer – Trompete; Gisela Fehr – Querflöte; Christoph Müller – Posaune; Andrea Senft – Altsax; Wolfgang Kohlert – Tenorsax, Leitung

14. März 2015
von schwanfelder
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Erzähle mir – der Kulturteller dazu!

 

 

Ausverkauft. Viel zu schnell war der Kulturteller ausverkauft. Anscheinend traf der Kulturteller die Geschmacksnerven der Konzertfreunde.

 

Hirsesalat mit Weintrauben und Käse

Was benötigt man? Eine Zwiebel, ein EL Tomatenmark, eine Tasse Wasser, eine Tasse Hirse (fein gemahlen), 2 Tomaten, 2 Paprikaschoten, 2 Frühlingszwiebel, ein halber Bund Petersilie (fein gehackt), 4 EL Öl, 3 EL Zitronensaft, Salz, Paprikapulver (scharf). Weiterlesen →

13. März 2015
von schwanfelder
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Polnische Pilzsuppe, geschlagen und getrommelt

Polnische Pilzsuppe, geschlagen und getrommelt

 

Ja, ich habe Sie eben probiert. Sie bringt den Magen zu ungeahnten Vibrationen. Der Magen fühlt sich wie das Vibraphon, wenn es von Izabella Effenberg „bearbeitet“ wird.

 

Was braucht man dazu? Wir rechnen mit 40 Portionen:

200 g geräucherten Speck

5 Zwiebel, gehackt Weiterlesen →

8. Dezember 2014
von schwanfelder
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 Am 13.3.2015 um 20.00 Uhr

„Cuentame“ – Erzähl` mir                                    


So „sprechen“ die schwebenden Klangfarben des Vibraphons und erzählen in der Sprache des Jazz, unter Einfluss von diversen musikalischen Strömungen immer neue Geschichten. Sie sind zart, erklingen in einer kammermusikalischen, fast schon intimen Atmosphäre. Sie liebkosen die Seele.

Izabella Effenberg hantiert dabei aber nicht nur dezent am Vibrafon, sondern auch mächtig, kraftvoll. Manchmal ertönt ihr Instrument wie ein Glockenspiel, dann wieder fabriziert sie aufgelöste Akkorde. Man meint sanfte Farbtupfer heraus zu hören, dann folgt ein ordentlicher Kawumm, denn schließlich trainiert die Frau auch Karate.

Die Erzählgeschichten stammen von Izabella Effenberg, Norbert Emminger, Peter Fulda, Christoph Müller und Steffen Schorn.

Izabella steht nicht alleine auf der Bühne. Neben ihr agiert die Sängerin Efrat Alony, Professorin an der Hochschule in Bern. Sie gehört zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Jazzszene. Die Harfenklänge erzeugt Maja Taube auf einer chromatischen Harfe. Zwei Blasmultiinstrumentalisten sind in diesem Projekt vertreten: Florian Trübsbach, Professor an der Hochschule in München und einer der besten Spieler der jungen Generation und Norbert Emminger, Dozent an der Hochschule in Frankfurt, allseits als Gründungsmitglied des Sunday Night Orchestra bekannt. Die Rhythmus Gruppe besteht aus dem wunderbaren Bassisten Markus Schieferdecker, u.a. Mitglied im Bob Degen Trio und dem ausgezeichneten Kölner Schlagzeuger Jens Düppe, der für das Goethe Institut bereits auf allen 5 Kontinenten tätig war.

Izabella Effenberg hat in Polen an den Musikhochschulen in Posen und Danzig klassisches Schlagzeug studiert und mit künstlerischem und pädagogischem Diplom abgeschlossen. So richtig zu ihrem Stil fand sie nach ihrem Jazz Studium beim amerikanischen Vibraphonisten Bill Molenhof. Im März 2012 erwarb sie ein künstlerisches Diplom an der Hochschule für Musik in Nürnberg.

Ihr Thema und unser Thema an diesen Abend ist „Cuentame“. Dazu gibt es eine CD, beim Bayerischen Rundfunk aufgenommen. So kann man die Künstlerin mit nach Hause nehmen und in Ruhe „nachhören“.


Wer schon mehr darüber wissen will, kann sich hier informieren. Auf dieser Seite findet man auch ein  Video für “Cuentame”.

Wer will kann sich schon im Januar einen Hörgenuss gönnen. Frau Effenberg organisiert das  2.Vibrafon Festival “VIBRAPHONISSIMO” in Nürnberg. Weitere Infos findet man hier.

Kultur in der Kirche